Mag. Birgit Kurzacz


Schwerpunkt Psychotherapie


Als Psychotherapeutin werde ich häufig gefragt, wo meine Schwerpunkte liegen. Diese Frage ist schwierig zu beantworten, da es aus therapeutischer Sicht nicht ausschlaggebend ist, mit welchen Symptomen oder Veränderungswünschen die Menschen zu mir in die Praxis kommen. Wichtig ist mir, mit Ihnen gemeinsam herauszufinden, worum es geht und was das den Symptomen zugrundeliegende Thema ist, weshalb Sie eine Therapie in Anspruch nehmen.

Ich bin immer so angespannt.
Ich fühle mich sehr unruhig.
Ich kann nicht Nein sagen.
Ich habe Angst vor Veränderungen.
Ich will etwas ändern, aber ich weiß nicht genau was und wie.

Beispielsätze

Ich weiß nicht, was mit mir los ist.
Ich möchte einfach normal sein.
Ich bin mit meinem Körper unzufrieden.
Ich mache mir viele Gedanken darüber, was andere Leute über mich sagen.

Beispielsätze

Ich kann mich nicht abgrenzen.
Ich fühle mich wertlos.
Ich fühle mich nicht liebenswert.
Ich habe Sehnsucht nach Ruhe.
Ich habe Ängste und Panikattacken.

Beispielsätze

Ich fühle mich so energielos.
Ich vertraue meinen Gefühlen nicht mehr.
Ich hätte gerne, dass alles wieder so ist wie früher.
Ich schlafe schlecht, dauernd gehen mir Gedanken durch den Kopf.

Beispielsätze

Um eine Idee davon zu geben, in welchen Fällen Therapie hilfreich sein kann, finden Sie hier rechtsstehend einen Auszug von Sätzen, die Menschen am Anfang der Therapie häufig formulieren.

 

An meiner Arbeit als Psychotherapeutin schätze ich ganz besonders, dass ich Ihnen Rahmen und Struktur bieten kann, für eine definierte Zeit aus dem Alltag auszusteigen und sich konzentriert und ohne Ablenkung mit sich selbst und Ihren individuellen Fragestellungen auseinanderzusetzen.

Psychotherapie bedeutet für mich Auszeit vom Alltag. Ich möchte Raum schaffen für Anderes, Neues, bisher noch nicht Gedachtes, noch nicht Gefühltes. Meine Aufgabe besteht darin, Sie durch diesen Prozess zu führen und zu begleiten, Denkanstöße zu geben, alternative Sichtweisen anzubieten, den Lichtkegel dorthin zu schwenken, wo er gerade nicht ist.

Das Ziel ist es, zu verändern, was verändert werden soll und beizubehalten, was beibehalten werden soll.


Paartherapie

Es gibt viele Themen, die das gemeinsame Leben eines Paares stark belasten können. In den meisten Paarbeziehungen etablieren sich über kurz oder lang bestimmte Muster und Strukturen. Unreflektiert können sich daraus Phasen entwickeln, in denen die Beziehung unbefriedigend erlebt wird.

Wir streiten immer um dieselben Themen.
Unsere Kommunikation ist eingefahren.
Wir wissen nicht mehr weiter.
Wir brauchen einen externen Blick auf unsere Probleme.

Beispielsätze

Ich weiß nicht, ob ich mit meinem Partner/meiner Partnerin überhaupt noch zusammen sein möchte.
Mein Partner/meine Partnerin ist fremdgegangen.
Ich leide unter der Lustlosigkeit meines Partners/meiner Partnerin.

Beispielsätze

Die Systemische Paartherapie ermöglicht Paaren eingeübte Denk- und Verhaltensmuster zu reflektieren und zu überprüfen. Ziel dabei ist es, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen.

Dabei geht es um einen neuen Blick auf die Situation, um ein Verstehen: Was ist geschehen, dass wir jetzt diese Krise durchmachen? Welche Entwicklungen haben in der Vergangenheit dazu beigetragen, welche Umstände sorgen heute dafür, dass wir im Moment keine gute Lösung mehr finden?

Oftmals ist es für Paare hilfreich, sich wieder daran zu erinnern, warum man sich „damals“ füreinander entschieden hat.

Die Systemische Paartherapie verlangt viel Engagement von den Betroffenen, um einen Erfolg erzielen zu können.

In der Paartherapie achte ich darauf eine Basis zu schaffen, die beiden Seiten ermöglicht, einander mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen.

Meine Aufgabe als Psychotherapeutin ist es, Raum zu schaffen für Begegnungen, bei denen die unterschiedlichen Sichtweisen, Gefühle und Erklärungen dargelegt werden können und dabei allparteilich zu sein, Muster zu erkennen und Handlungsalternativen anzubieten.

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